Ohayo Gozaimasu Nippon

No more Pandas in Tokyo

I just read that the famous Ling Ling (the last panda in a Japanese zoo) has died last week. He was pretty old… so I guess it was time for him.

So what is Japan going to do now??? Import some panda bears from China???
I never went to Ueno zoo, but I guess the visitors (and of course the kids) will miss the panda.


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Ein rockiger Abend

Mär 06
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Mittwoch war ja das Konzert von Ash in Shibuya. Und es war gut…

Eigentlich wollte ich über pünktlich von Arbeit los (17 Uhr) damit ich gegen 18:15 beim Club sein würde… aber nix da. Mein Betreuer hatte kurz vor meiner Abreise angerufen und wollte mir seine Kommentare zu meiner Konferenzpräsentation per Telefon durchgeben. Dumm nur, dass ich mein Notebook zur Zeit nicht auf Arbeit dabei habe und kein Telefon am Platz habe… naja und da er immer sehr lange braucht, um sich mündlich in Englisch auszudrücken, hat es leider gedauert, bis ich dann endlich los konnte.

In Shibuya hab ich mich dann auch ein paar mal verlaufen, bin so gegen 18:45 dann im Club angekommen. Gott sei Dank fahren die Züge ja alle 10 Minuten in Fujimino los… sonst wäre ich erst viel später angekommen.
Der Club war schon gerappelt voll. Kurz nach 19 Uhr wurden dann noch mal die Instrumente gestimmt und Ash kamen auf die Bühne. Zum Stimmungsvollen Anfang gab es gleich Darkside Lightside, von ihrem Album 1977 zu hören. Und danach Orpheus vom Meltdown Album. Das ging schon mal richtig gut los… bis sie das erste Mal von der Bühne verschwunden sind, haben sie über 1 Stunde gespielt, einen guten Song nach dem anderen. Und ich mitten drin beim springen, tanzen und mitsingen…

Sie sind dann noch 2 mal für Zugaben wieder rausgekommen, haben insgesamt 2 Stunden gespielt. Einfach grandios.
Und als Erkenntnis des Abends kann ich sagen, dass es erstens sehr lustig klingt, wenn ein Saal voller junger Japaner Englisch laut mitsingt und zweitens japanische Mädchen durchaus fiese Heckenpoger sein können… und dadurch, dass sie so klein sind, ergeben sich da besonders für größere Leute bestimmt Probleme :-)
(Also Vorsicht Fidel C, wenn du mal bei einem japanischen Konzert mit dabei bist…)


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Einmal Shinjuku und zurück

Mär 02
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Samstag hab ich meinen Vormittag mit ausspannen und lesen vollgepackt. Als dann die Brötchen alle waren und die Futon Matratze nicht mehr bequem war (ist sie eigentlich nie), bin ich ab nach Tokyo gezogen. Diesmal bin ich direkt nach Shinjuku gefahren. Dort wollte ich mir ein bisschen die Gegend anschauen und verschiedene Einkaufsstraßen besuchen.

Zuerst einmal hab ich mir die Westseite der Station angeschaut. Da gibt es viele schicke Hochhäuser und natürlich auch die typischen Menschenmassen, die man in Tokyo gewöhnt ist. Hier ein paar Bilder von der näheren Umgebung der Shinjuku Odakyu / JR Station.

Shinjuku - 1       Shinjuku - 2

Shinjuku - 3       Shinjuku - 4
Die Gegend um die Bahnstation ist voll mit Hochhäusern. Vergleichbares gibt es dann natürlich in Shibuya (aber nicht ganz so hoch) oder in Shinagawa zu sehen. Nicht umsonst heißt ein Bezirk in Shinjuku auch der Skyscraper District :-)

Ich hab mir jedenfalls die nähere Umgebung angeschaut und bin dann lecker essen gegangen. Und zwar in einem Automaten Franchise Restaurant, wo man leckere Gerichte auf heißen Gusspfannen serviert bekommt. Am Platz brät man sich dann selbst sein Fleisch mit Reis und Gemüse und der sehr sehr heißen Pfanne. Sehr lecker das ganze… werde ich bestimmt wieder machen.

An diesem Tag bin ich hauptsächlich in Nishishinjuku - 7 - chome rumgelaufen… in dem Viertel gibt es viele Musikläden, die besonders Bootlegs anbieten (also Konzertmitschnitte). Nach dem ich eine Runde die größten Läden abgeklappert habe, bin ich zurück zur Station und dann auf die andere Seite gegangen. Dort hab ich mir eine wirklich große Einkaufspassage angeschaut und auch mal wieder bei Tokyo Hands vorbeigeschaut.

Insgesamt hab ich viele kleine Mitbringsel bekommen… so langsam muss ich ja ans Souvenir kaufen denken :-)

In der Dämmerung hab ich dann noch versucht ein paar gute Photos zu machen, ist mir aber nur bedingt gelungen… ich will meine Kamera zurück… die hatte Bildstabilisation :-( Naja ein paar Aufnahmen sind noch ganz gut gelungen, hier zwei Aufnahmen von einem der interessantesten Gebäude neben der Bahnstation. Besonders auf dem zweiten Photo sieht man, dass es hier sehr eng zu geht!

Shinjuku - 5       Shinjuku - 6
War ein sehr netter Nachmittag in Shinjuku. Ich bin dann zurück nach Saitama gefahren, hatte mich mit Ami und Kamyar in Kawagoe zum Abendessen verabredet. Doch dazu später mehr.


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Technik Testen in Ginza

Am Samstag bin ich nach Ginza gefahren. Dort hatte ich mich zusammen mit Kamyar für das Ubiquitous Testprojekt angemeldet. Auf der verlinkten Homepage könnt ihr euch dazu ein paar mehr Informationen anschauen.

Wir haben uns dann zuerst einmal die Geräte abgeholt. Dazu gab es noch eine kleine Einführung, von einem sehr netten Moderator. Zur Ausstattung für unseren Test gehörten der auf der Homepage abgebildete Ubiquitous Communicator (UC) mit Kopfhörer und ein Tag Reader fürs Handgelenk. Mit dem Tag Reader konnte man Funketiketten auslesen, die überall in der Ginza Hauptgeschäftsstraße befestigt worden sind. Auf dem UC wurden dann Navigation, Medieninhalte, Shopinformationen und so weiter dargestellt. Man konnte viele Hintergrundinformationen über Ginza, die Geschäfte und Sehenswürdigkeiten erfahren. Die Navigationsmöglichkeiten des UC waren wirklich ausgezeichnet, den Weg bekam man per Audioansage mitgeteilt und auf dem Display sehr verständlich dargestellt.

Wir sind dann durch Ginza gezogen und haben uns ein paar Shops angesehen und die Navigationsmöglichkeiten getestet. Blöderweise war am Samstag Sturm angesagt… genauer gesagt Sandsturm. Ja ich weiß, Sandstürme in Tokyo… das hört sich sehr seltsam an. Ist aber so gewesen… der Himmel war zeitweise richtig gelb gefärbt, 10 Minuten Wolken, dann wieder 10 Minuten strahlend blauer Himmel…. Wie wir später in der Bahnstation mitbekommen haben, wurden viele Züge angehalten wegen dem Sturm. Und auf der Straße hatte man ständig Sand oder Dreck im Auge… das war echt nervig.

Aber hier erstmal ein paar Bilder, von Ginza, von Kamyar mit dem UC und von meiner Wenigkeit vor einer Sehenswürdigkeit in Ginza.

Ginza - 1       Ginza - 2
Ginza - 3       Ginza - 4
Von der Bedienung her waren wir mit den Geräten zufrieden. Der Tag Reader war allerdings ziemlich groß, der wird sicherlich für spätere Applikationen direkt in das UC Gerät eingebaut. Die Reaktionsschnelligkeit des UC muss auch noch verbessert werden… besonders wenn man wie ich schnell hin und her klickt, kam das Gerät nicht hinterher. Die Touchscreen Bedienung war aber sehr angenehm.

Insgesamt also ein nettes Stück Technik, was besonders für Ortsunkundige Leute eine gute Sache sein dürfte. Das nächste Test wird dann in Tokyo Midtown stattfinden… mal schauen, ob ich da noch vorbei schauen kann.

In Ginza haben wir dann mit Hilfe des UC ein paar interessante Sachen gefunden. Zum Beispiel einen kleinen Schrein auf dem Dach eines großen Einkaufszentrums… direkt neben einem Kinderspielplatz. Keine Ahnung, wieso der Schrein auf dem Dach steht… ich schätze mal, dass sie ihn von der Straße beim Bau des Gebäudes aufs Dach verlegt haben… Platzgründe also.

Ginza - 5       Ginza - 6
Ginza bietet aber hauptsächlich Einkaufsmöglichkeiten der teureren Art. Alle bekannten und teuren Modemarken sind hier vertreten. Für uns waren neben einem kleinen Nissan Showroom noch der Apple Store und der Sony Showroom interessant. Schuhe, Taschen oder Schmuck wollten wir nicht kaufen gehen… wer daran mehr als wir interessiert ist, dem kann ich einen Abstecher nach Ginza nur empfehlen. Hier wird dem Kunden die Tür aufgehalten und Preisschilder findet man im Schaufenster sehr selten… also vorher das Portemonnaie auffüllen, bevor ihr nach Ginza fahrt.


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Ein Besuch in Shin-Okubo

Am Freitag habe ich mich mit den anderen Praktikanten und ein paar Mitarbeitern in Shin-Okubo getroffen. Wir sind dort zu einem sehr netten koreanischen Restaurant gegangen.

Shin-Okubo ist das koranische Viertel in Tokyo. Chinatown ist ja in Yokohama, in Shin-Okubo leben und arbeiten viele Koreaner, größtenteils schon vor Generationen eingewandert. Im Viertel gibt es viele Restaurants, Bars und natürlich auch Pachinko Hallen. Irgendwer hatte mir mal erzählt, dass das Pachinko Geschäft von Koreanern größtenteils verwaltet wird…

Wir haben uns jedenfalls nach der Arbeit alle an der Bahnstation getroffen, so wie hundert andere Leute auch. War echt voll, besonders weil es eine kleine Bahnstation ist, direkt an der Yamanote Linie. Von dort aus sind wir dann (insgesamt 11 Leute) zum Restaurant gelaufen. Das war etwa 10 Minuten von der Bahnstation weit entfernt, in einer Nebenstraße. Hätte ich nie im Leben gefunden, aber ein Kollege kannte sich gut aus.

Das Restaurant war recht groß und auch schon ziemlich voll, wir hatten drei Tische reserviert, es waren auch schon ein paar Leute da. Insgesamt waren am Abend dann 15 Leute da, eine echt große Gruppe…

Es wurde traditionell koreanisch gegrillt. Viel leckeres Fleisch, Gemüse und dazu scharfe Gewürze und koreanische Beilagen (Seegrass und noch andere Sachen). War wirklich sehr lecker, hier mal Photos vom Essen und der Zubereitung, damit ihr einen Eindruck davon bekommt.

Koreanisches Restaurant - 1       Koreanisches Restaurant - 2
Auf dem ersten Bild seht ihr den Hauptgang… das Fleisch wurde dann mit einer Schere in kleinere Stückchen geschnitten, die wurden dann in ein Salatblatt gelegt, mit Gemüse und Gewürzen und sonstigen Zutaten zusammengepackt und das ganze wurde dann gerollt / gewickelt und verspeist. Quasi wie ein kleiner Wrap… oder wie mexikanische Taccos, anstatt von Teigblättern wurden aber Salatblätter genutzt. Sehr sehr lecker…

Auf dem zweiten Bild ist der zweite Gang abgebildet, Reis wurde mit Gemüse und anderen Sachen zusammen gemischt und wie Risotto zubereitet. Das war auch sehr lecker… also vom Essen her wirklich Top!
Koreanisches Grillessen liegt damit von der Geschmacksnote her gleich auf mit japanischem Grillessen… ich war ja letztes Jahr schon in einem japanischen Grillrestaurant. Das war genauso lecker… solche Restaurants sollten sie mal in Deutschland aufmachen… ich muss dann nach meiner Rückkehr mal nach solchen Läden suchen…

Neben leckerem Essen gab es auch interessante Getränke. Zum Beispiel koranischen Chochu. Das ist Alkohol aus Früchten oder Getreide. Japaner trinken viele verschiedene Sorten Chochu, zum Beispiel Umeshu… Pflaumenschnaps. Daneben hat einer der Anwesenden noch ein interessantes Getränk… folgendes Photo soll das mal verdeutlichen.

Koreanisches Restaurant - 3

Im Glas unten befindet sich sowas wie Getreide oder so. Ich hab es nicht gekostet (hab lieber ein Bier getrunken zum Essen), es soll aber sehr gut geschmeckt haben. So ein Getränk hab ich jedenfalls hier auch noch nicht gesehen…

Alles in allem ein sehr netter Abend, wo ich ein paar Koreaner kennengelernt habe und mir den Bauch mit sehr leckerem koreanischen Essen voll geschlagen habe :-)


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Ein ganz normaler Samstag in Shinjuku

Am Samstag am letzten Wochenende war ich in Shinjuku. Mir ist vor kurzem aufgefallen, dass ich ziemlich oft in Shibuya bin aber so gut wie nie in Shinjuku. Dabei gibt es auch in Shinjuku viel zu unternehmen….

Deswegen bin ich diesen Samstag bei sehr schönem Wetter dann mit Kamyar nach Shinjuku gefahren. Diesmal gab es auch keinen Schneematsch sondern Sonnenschein und Temperaturen über Null Grad.
In Shinjuku findet man viele viele Geschäfte, Nachtclubs, Bars und noch tausend andere Sachen. Dort steht auch das neue Rathaus, auf das wir diesmal aber nicht rauf sind. Da werd ich also noch einmal nach Shinjuku fahren, am besten zum Sonnenuntergang.

Kamyar und ich sind jedenfalls durch die ganzen Geschäfte gezogen und haben uns Technik angeschaut. Das hat sich ganz schön hingezogen, dementsprechend hungrig waren wir dann auch. Glücklicherweise gibt es ja überall Restaurants und in einem indischen Curry Restaurant haben wir dann was leckeres gegessen. Danach sind wir mehr oder weniger Ziellos durch die Straßen gewandert und haben uns Shinjuku’s Nebenstraßen mal angeschaut. Bei der Gelegenheit haben wir auch in einer Spielhalle halt gemacht und ich habe beim UFO Catcher (Automaten wo man einen Greifarm steuert und damit Preise raus ziehen will) mein Glück versucht, um ein Geschenk für die Freundin vom Arbeitskollegen zu gewinnen. Schließlich waren wir Abends noch zum Geburtstagskaraoke eingeladen. Und ich hatte wirklich Glück… hab bei drei Versuchen immer was raus bekommen… vier Miffi Plüschfiguren (die kommen ursprünglich aus Holland) und eine Snoppy Figur. Zusammen mit einer Flasche Sekt haben wir das dann später als Geschenk überreicht.

Bevor wir uns abends mit den anderen getroffen haben, haben wir noch Ami von der Bahnstation abgeholt und sind in ein tolles Geschäft zum Geschenke Einkauf gegangen… Don Quichotte! Das ist ein großer Sammelsurium Laden, der 24 Stunden pro Tag geöffnet hat und vom Karnevals Kostüm, über Getränke, Kosmetik und Waschmaschinen bis zu Edelhandtaschen alles verkauft, was man sich vorstellen kann. Die Gänge sind super eng und die Regale sehr hoch. Aber der Laden ist einfach klasse, man findet alles was man nicht sucht und den Rest sowieso :-) Das macht wirklich Spaß da einmal lange durchzugehen und zu stöbern.

Nachts haben wir dann dein Arbeitskollegen, seine Freundin und ein paar Freunde von ihnen getroffen und sind mit ihnen zum Karaoke gegangen. Die Freundin durfte ihre Geschenke UFO Catcher mäßig aus einer tiefen Tüte mit verbundenen Augen herausziehen und eine Geburtstagstorte hatte einer der Freunde auch mitgebracht.
Der Abend war dann noch sehr lustig. Die Karaoke Hits diesmal waren ein japanischer Anime Song über Hamster, Britney Spears Toxic, der Barbie Girl Song und eine Gruppenrunde Locomotion für alle :-) (um nur eine kleine Auswahl zu nennen). Wie immer ein Riesenspaß. Am Sonntag war ich dann auch dementsprechend müde, aber nach eine Mütze voll Schlaf ging es wieder ganz gut.

Das waren jetzt also 3 Wochen hintereinander Karaoke… ich muss zugeben, es macht auch immer super viel Spaß. Aber für nächstes Wochenende sind dann andere Sachen angesagt :-)


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