Ohayo Gozaimasu Nippon

Nachtrag – Das erste Wochenende in Tokyo Teil 1 | Dienstag, 2 Oktober 2007

Ich hab ja versprochen, etwas mehr von den ersten Tagen in Tokyo zu schreiben, hier könnt ihr lesen, was ich alles am Wochenende nach meiner Ankunft unternommen und gesehen habe!

Nach dem spannenden Freitag in Ueno und Asakusa bin ich am Samstag sehr früh für meine Verhältnisse aufgestanden und zum OAG Haus gefahren. OAG steht für Ost-Asien Gesellschaft, eine Gesellschaft von deutschen Kaufleuten im letzten Jahrhundert gegründet, mit dem Ziel, Japan und Deutschland in vielerlei Hinsicht näher zusammen zu bringen.

In dieser OAG Gesellschaft war am Samstag passenderweise ein Seminar für neu in Japan angekommene Deutsche angesagt. Das wird eigentlich nur einmal im Jahr durchgeführt, ich hatte also wirklich Glück, dass ich daran teilnehmen konnte. Im Seminar habe ich viele nette Leute kennengelernt, die genau wie ich das Abenteuer Japan angetreten haben. Unter anderem auch drei Studenten in meinem Alter. Einer von ihnen macht sein Auslandsjahr an der Wirtschaftshochschule in Tokyo, ein anderer ist für zwei Jahre Japanisch an eine Uni nach Tokyo gekommen und die dritte Studentin macht genau wie ich ein Praktikum für mehrere Monate (bei Porsche… echt cool).

Mit den anderen Deutschen und Österreichen wurden wir dann über verschiedene Sachen aufgeklärt, haben einen Crash-Kurs im richtigen Umgang mit Japanern gemacht und einige Sachen zum Thema Totsünden gelernt… man glaubt gar nicht, wie viele Fettnäpfchen es hier gibt. Die einfachsten Sachen sind dann noch die Geschichten zum Thema Schuhe aus vor dem Eintritt in eine Wohnung, die Nutzung der extra bereitgestellten Badschuhe oder die richtige Handhabung von Stäbchen (und die Sachen, die man auf keinen Fall mit ihnen machen sollte… bei Interesse führe ich das gerne weiter aus).

Jedenfalls gab es ein leckeres Mittagessen, man hat in netter Runde Kontakte geknüpft, ich besonders zu den gleichaltrigen Studenten. So sind wir dann (zu dritt, einer musste leider schon vorher los) nach der Veranstaltung noch um die Häuser gezogen.
Wobei um die Häuser bedeutet, dass wir nach Roppongi gelaufen sind.

Roppongi ist sowas wie das teure SchickiMicki Zentrum, dort gibt es die Roppongi Hills, ein Komplex mit dem höchsten Gebäude in Tokyo, mit Aussichtsterrasse auf 250 Metern, Aquarium direkt im selben Stockwerk und noch viel mehr. Wir sind natürlich zur Aussichtsplattform hoch gefahren, der Fahrstuhl war echt fix unterwegs, über 50 Stockwerke in knapp 20 Sekunden.

Auf Flickr findet ihr die Bilder vom Ausflug, die meisten sind Nachts entstanden und dementsprechend schlecht ausgeleuchtet, sorry dafür. Auch hatte ich kein Stativ dabei, deswegen sind einige etwas wackelig geraten. Ich werde nochmal auf den Tokyo Tower oder so hoch, wenn ich ein Stativ gekauft habe… dann gibt es tolle Sonnenuntergangsphotos aus Tokyo🙂


Veröffentlicht in Tokyo

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