Ohayo Gozaimasu Nippon

Der Freitag – Marcin’s Farewell Party | Montag, 19 November 2007

Am Freitag gab es mal wieder eine leckere Lunchbox auf Arbeit… mit ganz viel Seafood! Also nicht unbedingt mein Fall🙂 Ich hab den Tintenfisch und ein paar andere Sachen, die komisch aussahen liegen gelassen und mich lieber auf den Reis und das Gemüse konzentriert. Lustigerweise waren auch zwei kleine Wienerwürstchen im Teigmantel mit dabei… die haben lecker geschmeckt!

Nach der Arbeit haben wir uns beeilt, den Tobu Tojo Express nach Ikebukuro zu bekommen, von Ikebukuro aus ging es dann nach Akihabara, wo wir uns mit den Leuten von Domenic’s Farewell Party getroffen haben (bis auf Domenic natürlich, der war da schon auf dem Heimflug). Das Thema des Abends war Marcin’s Farewell Party. Der Origami Meister aus Polen hatte ja nur ein 8 Wochen Praktikum gemacht und wir wollten nochmal alle zusammen nen Abend feiern gehen. Aus „reiner Neugier“ haben wir uns für den Besuch eines Maid Cafes in Akihabara entschieden. Das sind Cafes, wo die Bedienungen alle in Kostümen rumlaufen, und zwar in Bediensteten Kostümen. Allerdings mussten wir erstmal ein Café finden… vor der Station stehen zwar jede Menge Frauen im Kostüm, die Werbung für Cafés machen, beim Nachfragen haben wir aber feststellen müssen, dass sie nicht für Maid Cafés geworben haben… Sauerei🙂

Also haben wir uns so auf den Weg gemacht und wir haben tatsächlich unterwegs ein Schild gefunden, wo ein Maid Café ausgewiesen war. Das war in einem Gebäude, oben im 5.Stock. Im Café durfte ich leider keine Photos machen, weil das dort verboten war. Man konnte aber für einen kleinen Unkostenbeitrag ein Photo mit einer Maid machen, das hat Marcin dann auch bekommen (kleines Abschiedsgeschenk von den Anwesenden)! Im Fernsehen lief die ganze Zeit ein Film über die Musikvideo Produktion von einer Gruppe Maids… die sind hier anscheinend auch in den Charts erfolgreich. Im Café waren alle möglichen Leute vertreten, Geschäftsleute, Studenten/Schüler und normal aussehende Leute. Sogar Frauen… man hatte mir vorher gesagt, dass es auch durchaus Cafés gibt, wo nur Männer rein dürfen, aber bei diesem hier gab es keine derartigen Verbote.

Wenn das Essen dann geliefert wurde, veranstaltete die Bedienung lustige Spiele mit einem… wie zum Beispiel ein Herz mit der Hand formen und dann die Hände von links nach rechts und zum Schluss das Herz übergeben… dabei lustige japanische Wörter aufsagen. War insgesamt schon lustig, hatte mir etwas mehr Show erhofft. Aber für die musste man extra bezahlen. So konnte man zum Beispiel gegen die Maids Nintendo Wii oder andere Spiele spielen. Dafür wollte ich dann aber an dem Tag kein Geld ausgeben. Die DVD hätte ich beinahe gekauft, war mir aber zu teuer…

Wir haben uns dann spontan entschieden, in ein Ninja Restaurant zu gehen, weil die meisten Leute noch hungrig waren. Nach ein bisschen rumfragen und rumtelefonieren haben wir dann raus gefunden, dass in Roppongi wohl eins sein sollte. Also rein in die U-Bahn und ab nach Roppongi. Nach einer Weile suchen hatten wir dann auch eins gefunden. Das Besondere an den Ninja Restaurants war, dass die Bedienungen hier wie Ninjas angezogen waren. Allerdings hatte ich mir hier etwas mehr erhofft. Die hatten nicht mal Ninja Masken auf😦

Trotzdem haben wir am Ende noch ein paar lustige Photos mit einer Angestellten im Kostüm und mit Ninja Schwer gemacht… die muss ich mir dann mal von Marcin schicken lassen. Essen war auch lecker und wir haben uns gut unterhalten.

Farewell Party

Später sind wir dann raus gegangen und haben beschlossen, Marcin bis in den frühen Morgen noch zu begleiten, weil sein Flug um 11 Uhr war und er kein Hotel oder so hatte. Aber wir sind ja in Tokyo, kein Problem da 7 Stunden mitten in der Nacht zu verbringen. Wir haben uns gegen Clubing entschieden, weil die Clubs auch Nachts noch fett Eintritt verlangen. Karaoke hatten wir zwischenzeitlich geplant, haben wir dann aber verworfen. So sind wir erstmal 2 Stunden durch die Stadt gelaufen und haben dann gegen 2:30 Uhr eine Essenspause eingelegt, ich hatte echt Hunger🙂

Zwischenzeitlich sind wir in Shibuya angekommen. Dort war dann das Restaurant, wo wir leckere Automatengerichte hatten. Automatengericht deswegen, weil man dort an einem Automaten ein Ticket für ein bestimmtes Essen kauft und damit dann sein Essen erhält. Diese Läden kann ich nur empfehlen, schmeckt lecker und für die riesigen Portionen ist es sehr billig. Nach dem Nachtimbiss sind wir durch Zufall auf ein ganz besonderes Gebäude gestoßen! Ein Spielhaus, wo man rund um die Uhr Bowling, Billiard, Dart und Ping Pong spielen konnte. Wir haben uns dann für Bowling entschieden und 2 Stunden Bowling gespielt. Wenn manche jetzt denken, dass wir die einzigen waren… weit gefehlt! Das Nachtbowling war teilweise echt gerappelt voll. Aber zum Glück gab es 3 Stockwerke mit Bahnen und wir haben dann doch problemlos eine Bahn bekommen. (Auch beim Billiard und besonders beim Dart waren noch Leute… ganz schön krass)

Micha beim Bowling
Ich hab am Anfang ganz gut gespielt und das erste Spiel mit einer 136er Runde gewonnen… dafür die beiden anderen Spiele ziemlich mies verloren. Rie hat insgesamt gewonnen und uns Jungs gezeigt, wo der Hammer hängt!

Irgendwann sind wir dann gegangen und haben uns auf den Weg zur Bahn gemacht und uns von Marcin verabschiedet, ihn auf den Weg zum Flughafen geschickt und sind dann ab nach Fujimino gefahren um ins Bett zu fallen… bin dann um 7 Uhr eingeschlafen glaub ich. Und wie es am Samstag dann weiter ging, dass steht im nächsten Beitrag!


Veröffentlicht in Freizeit

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